Alltags-Stress entsteht in Deinem Kopf!


Ein ganz normaler Morgen.....?

Im Bad schaut mich ein noch ziemlich zerknautschtes Gesicht an. "Erst mal kaltes Wasser, denke ich, da fällt mein Blick auf ein paar schmutzige Socken (natürlich neben dem Wäschekorb) „Heb mich auf!“ scheinen sie zu rufen… „Na gut“ ich bücke mich – „damit ihr Ruhe gebt…!“

Die Socken sind zufrieden – ich bin es irgendwie nicht, denn wenn ich einmal in dieser Schiene drin bin, sehe ich überall Dinge, die nach meiner Aufmerksamkeit schreien, die mich zum Handeln veranlassen wollen, die in mir entweder ein schlechtes Gewissen erzeugen „Ich muss noch…“, oder Ärger über meine Lieben, die anscheinend weniger mit diesen kritischen inneren Monologen zu kämpfen haben: „Wieso hat der /die wieder nicht..“!

Der Kopf spult munter weiter, während ich mir die Zähne putze: Wieso ist denn der Spiegel schon wieder voller Wasserflecken? Und die Duscharmaturen…


Beim Anziehen fällt mir ein, dass die Wäsche noch wartet…, beim Wecken der Kinder denke ich „Hier könnte auch noch mal gründlich aufgeräumt werden …,

neben dem Küchentisch liegen Pakete, die mich daran erinnern, dass die Weihnachtsgeschenke noch eingepackt werden müssen… und ich immer noch kein Geschenk für meinen Neffen hab …Und während ich mir einen Kaffee mache und darüber nachdenke, ob ich meinen neuen Onlinekurs noch als Last Minute Geschenk bewerben soll, fällt mein Blick auf den Ofen und ich frage mich, ob die Kinder wohl heute Abend den geplanten Kartoffelauflauf mit Brokkoli essen...



Wow, denke ich – wenn ich fürs GRÜBELN Geld bekommen würde wäre ich in Null Komme NIX reich…


Mir wird wieder einmal bewusst, dass Stress in unserem Kopf entsteht. Aha, erwischt!


Denn all diese Überlegungen führen nur dazu, dass ich mich immer gestresster fühle, sie tragen aber in keinster Weise dazu bei, dass sich die Situation verbessert. Es sei denn dass ich alles sofort ab arbeiten – Dauerschleife-Rödelmodus – Nicht ohne meinen Kaffee!!!


Spür mal kurz in Dich rein, was macht das mit Dir, wenn Du an die ganzen „TO DO´s“ denkst? Spürst Du wie Deine Energie sinkt? Wie sich alles total anstrengend anfühlt?

Die gute Nachricht ist: Das muss nicht sein!


„So“, entscheide ich für mich, „dem Kopfkino-Dauerfeuer-TO DO-Stress schlage ich heute ein Schnippchen!“


Ich mache den Kamin an, setze mich mit einer Tasse Tee in meinen Lieblingssessel und genieße das Spiel der Flammen. Spüre in mich hinein. Was möchte ich jetzt WIRKLICH tun?


Wenn der Kopf rattert und Du vor lauter To do´s nicht mehr weißt wo Du anfangen sollst, bzw. das Gefühl hast, nur noch im „Augen zu und durch Modus“ die Liste abzuarbeiten und dabei immer mehr in Stress zu geraten, dann mach Dir bewusst dass DU jederzeit entscheidest. DU kannst bewusst ein STOP setzen und das - obwohl es scheinbar aufhält - ermöglicht es Dir meistens, danach viel effektiver und mit mehr Freude Deine TO DO´s zu erledigen bzw. zu entscheiden was überhaupt erledigt wird. Denn manchmal verrennen wir uns in Perfektionismus oder merken – wenn wir in uns hineinspüren – dass etwas was wir meinen unbedingt tun zu müssen sich in Wirklichkeit überhaupt nicht stimmig anfühlt.

Vertraue Deinem Gefühl!


Wenn Du es eilig hast, gehe langsam

Sagte schon der Dalai Lama! Und der muss es ja wissen…

Ich habe eine ganz einfache Formel gegen Kopfkino-Dauerstress entwickelt:


Atmen – spüren – entscheiden!

Probiere es aus und spüre die Leichtigkeit und die Freude die daraus entsteht! It´s MAGIC!“


Wie meine Geschichte ausgeht? Das will ich Dir natürlich nicht vorenthalten…

Wo waren wir? Ach ja, vor dem Kamin… Was möchte ich WIRKLICH tun?


Badputzen ist es nicht! Wäschefalten vor dem Kamin wäre dagegen schon in Ordnung…

Gedacht getan. Ich delegiere erfolgreich das Bad putzen (ja sogar ausnahmsweise ohne Gegenwind – muss an meiner inneren Klarheit gelegen haben 😉 ), falte entspannt die Wäsche vor dem Kamin und genieße dabei das Knistern des Feuers und die angenehme Wärme. „Geht doch“, denke ich und muss innerlich lächeln.

Danach lege ich mir Geschenke und Papier für heute Abend zurecht und handle mit den kids eine Deal zur „Aktion Kinderzimmer aufräumen“ aus. Statt Brokkoli-Kartoffelauflauf gibt es einfach Kartoffelgratin und Brokkoli getrennt und jetzt hole ich mein Laptop vor den Kamin und arbeite noch ein wenig, während ich mir genüsslich ein Plätzchen in den Mund schiebe. Hmmmmm.


Vielleicht machen wir uns nachher noch einen leckeren Kakao und spielen Weihnachtsleckereien-Memory, das finden die kids gerade besonders klasse 😉


Wieder einmal wird mir bewusst, wie viel unser KOPF mit dem Stresslevel im Alltag zu tun hat. Denn obwohl die To do´s nicht weniger wurden, hat mir die kleine Auszeit und das „Atmen-Spüren-Entscheiden“ dabei geholfen, mich so viel gelassener und nicht gehetzt und fremdbestimmt zu fühlen.


Nicht die TO DO´s entscheiden über dein Leben!

DU ENTSCHEIDEST!

Damit gibst Du Dir und Deinem Leben viel mehr Wert!


Denn das Leben ist zu kurz für „Geht so…“

Alles Liebe, Deine Alexandra


Und wenn es Dir mal alles zu viel wird, findest Du in meinem Podcast kraftvolle Meditationen – mit denen Du den ganzen Alltagsfrust einfach mal hinter Dir lassen kannst.


https://www.lebensliebe-coaching.de/podcast


Meine besondere Lieblingsmeditation ist die „Herz-Kraft Meditation“ aus meinem „Dein Herz kennt den Weg“ Online Kurs: Du findest sie im Podcast #22.

Du kannst sie ohne besondere Vorkenntnisse nutzen (außer wenn du an Epilepsie leidest oder akuter Thrombose) und Sie unterstützt Dich dabei, Deine Kraftreserven wieder aufzufüllen und Dich mit Deinem Herzen und Deiner Intuition zu verbinden! Damit Du trotz Herausforderungen spürst was DU brauchst und was DIR WIRKLICH wichtig ist!


Mehr Inspiration und Online-Kurse findest du unter:

https://www.lebensliebe-coaching.de

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